Fränkisches Seenland
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Der TouPlus Bayern in Gold für die Stromtreter

Das Projekt Stromtreter hat das Rennen beim touristischen Stadt-Umland-Preis „TouPlus Bayern“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums gemacht: Staatsekretärin Katja Hessel überreichte bei einer Feierstunde auf Klostergut Aldersbach den „TouPlus Bayern“ in Gold an Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Stromtreter.

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TouPLUS Bayern, der Tourismus-Preis für lobenswerte Umland-Stadt-Kooperationen in Bayern, steht sinnbildlich dafür, dass es einen Mehrwert gibt, wenn touristische Akteure aus Stadt und Land gemeinsam an einem Strang ziehen. Wie das beim Projekt Stromtreter vorbildlich umgesetzt wurde, hob Prof. Dr. Harald Pechlaner von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in seiner Laudatio hervor: „Mehr als zehn Landkreise und kreisfreie Städte, vier Regierungsbezirke und die Gebiete von drei der vier großen bayerischen Tourismusverbände sind dabei involviert. Nicht nur, dass es den Initiatoren gelungen ist, all diese Gebiete und Tourismusorganisationen zusammenzuschweißen, sondern das Projekt „Stromtreter“ umfasst über 200 vernetzte Servicepartner von touristischen Leistungsträgern über den Einzelhandel bis hin zu Veranstaltern (...).“

Mit diesen 200 Servicepartnern haben die Stromtreter-Regionen Naturpark Altmühltal, Fränkisches Seenland, Romantisches Franken, Hopfenland Hallertau, Stadt Ingolstadt und Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ein engmaschiges Netz aus Lade- und Verleihstationen für E-Bikes geknüpft. Denn Fahrradurlauber wollen grenzenlos genießen, wie Christoph Würflein, Sprecher der AG Stromtreter und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal, erklärte: „Mit E-Bikes oder Pedelecs sind längere Touren für jedermann möglich, daher ist die Zusammenarbeit der Stromtreter-Regionen so wichtig. Der Radler stoppt schließlich nicht an der Bezirksgrenze.“ Wirtschaftstaatsekretärin Katja Hessel lobte: „Das touristische Potential Bayerns wird durch solche Initiativen gestärkt und gefördert.“

„Auch Gebiete und Orte, die bisher vom Fahrradtourismus nur wenig profitiert haben, etwa wegen ihrer Lage abseits der großen Flussradwege, können nun am am Erfolg der Stromtreter-Regionen teilhaben,“ ergänzte Naturparkgeschäftsführer Würflein. Es profitieren aber auch die Fahrradurlauber, wie Simone Cech vom Tourismusverband Fränkisches Seenland betonte: „Die Stromtreter eröffnen auch Leuten mit unterschiedlichem Leistungspotential die Möglichkeit, gemeinsam Tagestouren zu unternehmen.“ 


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