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Jüdisches Museum in der Synagoge

Mikwe

Von 1564 bis 1938 gab es eine jüdische Gemeinde in Georgensgmünd. Die ehemalige Synagoge und der jüdische Friedhof dokumentieren die Geschichte einer fränkischen Landjudengemeinde. Die Synagoge am Anger wurde 1734 errichtet. Sie birgt zwei Ritualbäder (Mikwen), davon eines aus der Erbaunungszeit und das jüngere aus dem Beginn des 19. Jahrunderts. Bei der Renovierung wurden wertvolle Wandmalereien freigelegt. Der Gedenkstein am Vorplatz der Synagoge ist ein Werk des Georgensgmünder Bildhauer Reinhart Fuchs und erinnert an die Opfer aus der Zeit des Nationalsozialismus unter der jüdischen Bevölkerung des Landkreises Roth. Der Judenfriedhof an der Judenbastei ist einer der ältesten und der weitläufigsten in Bayern. Etwa 1.800 Grabsteine sind noch erhalten auf dem ca. 12.000 qm großen Friedhof. Angelegt wurde er nach neuesten Erkenntnissen in der Zeit kurz nach 1580 als Verbandsfriedhof, auf dem die Juden aus Windsbach, Roth, Schwabach und Thalmässing ihre Toten bestatteten.

SynagogeGedenkstein

Öffnungszeiten

auf Anfrage und bei öffentlichen Führungen

Karte

Objekt-Adresse

Jüdisches Museum in der Synagoge
Am Anger
91166 Georgensgmünd
Tel.: 09172 703-72

Info-Adresse

Gemeinde Georgensgmünd
Bahnhofstraße 4
91166 Georgensgmünd
Tel.: 09172 7030
Fax: 09172 70350
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