VIELFALT
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Dreifaltigkeitskapelle

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Putzbau mit Steilsatteldach und Dachreiter über dem dreiseitigen Chorschluss, bez. 1692

Die Geschichte der Dreifaltigkeitskapelle reicht ins Jahr 1675 zurück. Damals bauten Hilpoltsteiner Knaben und Burschen eine Kapelle, die nahezu 20 Personen aufnehmen konnte. Wie berichtet ist, entfaltete sich bald eine kleine Wallfahrt. Dies erinnert an die gleiche Entstehungsgeschichte der Wallfahrtskirche im nahen Freystadt. 1692 wurde die heute bestehende Kapellenkirche gerbaut. (Rechnungen hierzu beginnen bereits 1691, wie Professor Mader berichtet.) Ihren Namen verdankt die Kapelle dem Dreifaltigkeitsbild des Altares. Über diesem steht eine Sebastiansfigur. Ob ein Zusammenhang mit der in der Stadt 1586/87 und 1634/36 erlittenen Pest besteht, kann nicht erwiesen, lediglich vermutet werden.

Erwähnenswert ist die Stuckdecke mit einfachen linear-rechteckigförmigen Feldern, die jeweils ein Engelsköpfchen schmückt. Die Rokokorahmung über dem Altartisch, davor das Bild der Heiligen Familie mit betenden Engelchen in breitblättrigem Akanthus, stellen eine gut gelungene Schnitzarbeit dar. Professor Mader weist noch auf eine Holzfigur "Christus in der Ruhe" sowie auf ein Olgemälde mit Dreifaltigkeitsdarstellung in gut geschnitztem Akanthusrahmen hin. Zuletzt macht er auf die Messing-Ampel aufmerksam, die im Stifterschild die Inschrift HG/GG/1700 zeigt.

Reizvoll ist der längere, alleeartige Zugang zur Kapelle, ein bild der Ruhe und Sammlung in freier Natur "vor den Toren der Stadt".

Denkmalnummer D-5-76-127-20

Karte

Objekt-Adresse

Dreifaltigkeitskapelle
Dreifaltigkeitsweg
91161 Hilpoltstein
Tel.: 09174 1434

Info-Adresse

Katholische Pfarrei Hilpoltstein
Kirchenstraße 6
91161 Hilpoltstein
Tel.: 09174 1434
Fax: 09174 3702
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