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Stilla-Klosterkirche

Kloster Marienburg Abenberg©Karlheinz Hiltl

Von Stadtpatronin Stilla wurde 1130 das erste Kirchlein zu ehren der Apostel Petrus und Paulus gebaut. Weihe durch Bischof Otto von Bamberg. Gräfin Stilla wurde hier begraben (die Grafen von Abenberg hatten ihre Gruft in Heilsbronn). Aufgrund ihres hilfreichen Wirkens für die Armen und Kranken schon bald nach ihrem Tode als Fürsprecherin bei Gott von der Bevölkerung verehrt. Beginn der Wallfahrt zu ihrem Grab. Deshalb auch der Name Stillakirche.

Nach dem Brand 1675 Wiederaufbau der Kirche durch Baumeister Jakob Engel (Angeli), Innengestaltung durch Minoritenfrater Kilian Staufer (Würzburg) und Bildhauer Christian Handschuher (Eichstätt). Hochaltarbild durch Paulus Auer (Nürnberg) 1897, Stillaaltarbild durch Melchior Schmidner (Augsburg) 1688.

Das Holztafelgemälde am Ottoaltar (re. Seitenaltar) stammt aus der Begräbniskapelle der Augustinerinnen und zeigt die Kreuzabnahme Jesu. Daneben eine meisterliche Augustinerfigur, die Weihegabe des Gründerbischofs im Jahre 1491 zur Kloster-Stiftungsurkunde. Darunter ein kunstvoller Grabchristus aus dem 15. Jahrhundert.

Vor dem Stillaaltar das Grabmal (heutige Form von 1884/85) von Sankt Stilla. Darunter Grabnische, auf dem Sarkophag das älteste Stillamonument, der Grabstein aus dem frühen 13. Jahrhundert.

An der Stillakirche (Ostseite) Grablege des früheren Augustinerinnenklosters. In der Gruft sind 72 Grabstätten, zum Teil mit Jahreszahlen, in den Burgsandstein als Grabnischen - ähnlich den Katakomben in Rom - eingehauen.

Nordseite: Kreuzigungsgruppe (Anf. 18. Jahrhundert).

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