BEHERZT
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Steinbruchweg

Waldreiche, ruhige Strecke

Steinbruchweg

Direkt vom Wasserradparkplatz führt der Weg unter der großen Brücke der Kreisstraße zum Freizeitpark Bruckespan und weiter entlang der Fränkischen Rezat. Am Freizeitpark können Sie bei niedrigem Wasserstand die Rezat auf Trittsteinen überqueren. Folgen Sie ein Stück dem Skulpturenweg, nach links über eine kleine Holzbrücke bis zu einem Fabrikgebäude, wo der "Jägersteig" nach rechts in Richtung Petersgmünd abzweigt. Wieder queren Sie eine Brücke, diesmal aber über die Rednitz, die wenige Meter vorher das Wasser aus Fränkischer und Schwäbischer Rezat vereinigt. Nach einem kurzen steilen Stück links halten und beim Feuerwehrhaus in den Wernsbacher Weg einbiegen. Nach der Überquerung der Teerstraße beim AWO-Heim liegt eine herrliche Wanderstrecke durch den Wald bis kurz vor Wernsbach vor Ihnen. Auf der anderen Seite der B2 geht der Weg kurz nach dem Gasthaus bei dem Backofen nach rechts ab. An der nächsten Wegkreuzung nach ca. 80 m nach links wenden in Richtung Steinbrüche. Kurz nach dem Erreichen des Waldes muss noch einmal an einer Waldwegkreuzung nach links abgebogen werden, um die Steinbrüche zu erreichen. Eine grandiose Kulisse tut sich auf mit steilen Wänden, buschbestandenen Sandflächen und Steinbögen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, Absperrungen zu beachten und Vorsicht walten zu lassen. Über Jahrhunderte hatte die Bevölkerung von Mauk und Wernsbach ihr Auskommen mit der Land-, der Forstwirtschaft und dem mühseligen Brechen der Burgsandsteinquader verdient. Sie wurden mit Pferdefuhrwerken bis ins 40 km entfernte Nürnberg gebracht. Schließlich lohnte sich der Abbau des Sandstein nach dem Aufkommen neuer Baustoffe nicht mehr. Nur direkt nach dem Krieg brach man den roten Stein in Wernsbach noch einmal, weil man die Wernsbacher Quader für den Wiederaufbau von Kirchen usw. im zerstörten Nürnberg benötigte.

Nach dem Durchwandern der Steinbrüche geht es nach einem Linksschwenk auf einem Schotterweg nach Mauk. Dort lädt der Waldspielplatz zu einer kurzen Rast ein. Von Mauk aus lohnt ein Abstecher nach Obermauk zur kleinen Kapelle "Ecco homo" (Seht her, ein Mensch). Sie steht seit 1720 zur Erinnerung an den Tod des markgräflichen Wildmeisters Matthias Rummel im Jahre 1707 durch ungarische Husaren, die er nach einem Raub verfolgte. Die Kapelle ist in Privatbesitz. Zurück in Mauk wandern wir wieder in Richtung Petersgmünd, überqueren die B2 und verlassen kurz darauf die Straße nach links. Dieser Feldweg bringt Sie wieder zurück nach Petersgmünd. Im Wald müssen Sie sich bei der ersten Gabelung rechts und bei der nächsten links halten. Von Petersgmünd führt der Weg zurück zum Ausgangspunkt am Wasserrad.

  • Länge:

    11.5 km

  • Gehzeit ca.:

    3 Stunden

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • OVL

    GPX

Höhenentwicklung

Höhenprofil Georgensgmünd Steinbruchweg
Steinbruchweg

Kurz-Info

Gesamtlänge: 11.5 km

Gehzeit ca.: 3 Stunden

Für Familien empfohlen

Charakter
  • Wanderweg, teilweise auch auf naturnahen, pfadigen Wegstrecken, mit Steigungen, aber mit gutem Schuhwerk problemlos zu begehen.
Verkehrsbelastung
  • teilweise auf wenig befahrenen Nebenstraßen
Fahrbahndecke
  • zum Teil Wirtschafts- und Forstwege mit teilweise grober Fahrbahndecke bzw. Wiesenwegen
Ausschilderung
  • einfache Beschilderung

Kontakt und Information

Landratsamt Roth, Kultur und Tourismus
Weinbergweg 1
91154 Roth
Tel.: 09171 81-1329
Fax: 09171 81-1399

Ausgangspunkt

Parkplatz am Wasserrad

Einkehren

Gaststätten, Cafés und Biergärten in Georgensgmünd.

Wernsbach: Landgasthof Scherbaum.

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