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KULTURBEGEISTERT
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CHRISTOPH SOLDAN und die SCHLESISCHEN KAMMERSOLISTEN

Datum: 13.05.23

Zeit: 19:00 bis 21:30 Uhr

Mozart: Klavierkonzerte Nr. 13 in C-Dur, KV 415, und Nr. 14 in Es-Dur, KV 449
Schostakowitsch: Kammersymphonie op. 110a


Die Klavierkonzerte 413 – 415 und 449 waren die ersten vier der so bedeutsamen, in Wien entstandenen Reihe, von 17 Klavierkonzerten. Sie begründeten Mozarts Ruhm als Virtuose beim Wiener Publikum. Im Herbst 1782 entschloß er sich, die Komposition von vier neuen Konzerten in Angriff zu nehmen. Ein Pianist kann die vier Werke sehr gut „in der Kammer“ mit Begleitung eines Streichquartetts spielen, da die Bläser nicht obligat sind.


Das dritte und glanzvollste dieser drei Konzerte von Mozart, das Klavierkonzert Nr. 13 in C-Dur KV 415, steht in der Fassung mit Streichquartett am Beginn unseres Konzerts. Und auch das Konzert Nr. 14 in Es-Dur KV 449 mit seinem hinreißenden Schlusssatz von unbeschreiblichem Charme und Witz ist, so Mozart in einem Brief vom 26.5.1784, "ein Concert von ganz besonderer art, und mehr für ein kleines als großes Orchestre geschrieben".


Von den beiden Mozart-Konzerten umrahmt und in reizvollem Kontrast zu ihnen erklingt die Kammersymphonie op. 110a von Dmitrij Schostakowitsch, eine Bearbeitung seines 8. Streichquartetts für Streichorchester. Schostakowitsch schrieb sein achtes Quartett 1960 in der Nähe von Dresden. Er hielt sich dort zu Dreharbeiten für den sowjetischen Film Fünf Tage und fünf Nächte auf, der die Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg dokumentieren sollte. Die Interviews, die dazu mit Augenzeugen geführt wurden, beeindruckten ihn so sehr, dass er in nur drei Tagen das Quartett komponierte und es den Opfern des Krieges und des Faschismus widmete. Das Stück ist ein Schlüsselwerk des Antifaschisten Schostakowitsch, der sein gesamtes Schaffen als Trauerarbeit für die Opfer verstand. Zugleich sollte es sein eigenes Requiem sein.


Der 1964 geborene Pianist Christoph Soldan, in Weißenburg bereits 2004, 2006, 2011 und 2017 als einfühlsamer Interpret von Mozarts Klavierkonzerten und andern Werken aufgetreten, studierte bei Prof. Eliza Hansen und Christoph Eschenbach an der Hamburger Musikhochschule. Der Durchbruch zu einer regen, internationalen Konzerttätigkeit gelang durch eine gemeinsame Tournee mit Leonard Bernstein im Sommer 1989. Der weltberühmte Dirigent äußerte sich über Christoph Soldan: „Ich bin beeindruckt von der seelischen Größe dieses jungen Musikers.“ Seitdem hat Soldan innerhalb zahlreicher Tourneen mit namhaften Orchestern in ganz Europa konzertiert. Tournee mit Klavierabenden im Oktober 1997 in Mexico und weiteren Ländern Mittelamerikas. Im August 1998 Debut in Salzburg und im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Mai 1999 im Leipziger Gewandhaus. Von 1996 bis 2006 spielte Christoph Soldan sämtliche Klavierkonzerte Mozarts zusammen mit Cappella Istropolitana, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und der Schlesischen Kammerphilharmonie Kattowitz ein.


Das Quintett der Schlesischen Kammersolisten (Kwintet Zlskich Kameralistów) vereint die Stimmführer der Schlesischen Kammerphilharmonie (Zlska Orkiestra Kameralna) aus Kattowitz. Alle fünf Musiker sind ausgezeichnete Instrumentalisten, deren Ausbildung an verschiedenen Musikhochschulen in Polen und Deutschland stattfand. Im Juli 1993 zunächst als Quartett gegründet wurde es später um einen Kontrabass erweitert. Aufgrund des hohen künstlerischen Niveaus avancierte das Quintett in seiner Heimat in Oberschlesien schnell zum führenden Kammermusikensemble. In der Folge fanden Konzertreisen statt, die das Ensemble in zahlreiche Festivals sowohl in Polen als auch in ganz Europa führte. So trat das Quintett mit großem Erfolg im Schleswig-Holstein Musik Festival, MDR Musiksommer und im Rheingau Musik Festival auf. Eine Zusammenarbeit ergab sich seither mit vielen hervorragenden Dirigenten und Solisten wie Krzysztof Penderecki, Yehudi Menuhin, Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, Justus Frantz, Pinchas Zuckerman, Maxim Vengerov und Mstislav Rostropovich.

Kartenbestellung Info: 09141 907-326

Eintrittspreise

20,- €
Ermäßigt: 16,- €
Mitglieder: 18,00€

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Städtischer Wildbadsaal

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Veranstalter

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