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"Der Seenländer": Abschnitt Spalt - Petersgmünd

Etappe 11

Bahnhof: Mühlstetten, Georgensgmünd

Parkplatz: Kornhausplatz Spalt, Kirchweihplatz Petersgmünd

Gasthof: Spalt, Großweingarten, Mühlstetten, Georgensgmünd

Unterkunft: Großweingarten, Georgensgmünd

Besonderes: Museum „HopfenBierGut“, Kirschgärten Großweingarten, Lorelei-Sandsteinfelsen

Nordic-Walking durch Hopfengärten

Blühende und grünende Kilometer bringt die elfte Etappe des Rundwanderwegs „Der Seenländer“ mit sich: Im Spalter Hügelland gedeihen Aromahopfen und süße Kirschen.

Spalt als Startpunkt dieser Etappe steht ganz im Zeichen von Bier und Hopfen. Auf mehr als 450 Jahre Brautradition blickt die Stadt zurück. Der Hopfen als wichtigster Rohstoff für das Bier gedeiht direkt vor der Haustür. Dieser „Spalter Aromahopfen“ genießt dank seines edlen Lupulingehalts einen hervorragenden Ruf und ist weltweit in zahlreichen Brauereien begehrt. Viel Wissenswertes rund um Hopfenanbau und Bier erfährt man im Museum „HopfenBierGut“. Kaum haben die Wanderer die hochgiebeligen Fachwerk- und Sandsteinhäuser von Spalt hinter sich gelassen, führt der Weg auch schon an den Spalter Hopfengärten vorbei und steigt dann steil im Wald hinauf nach Großweingarten. Das „Kirschendorf“ wird dieser Ort auch genannt, und wer im Frühling auf der Seenländer-Route unterwegs ist, genießt die weiße Pracht der Kirschblüte.

Zunächst steil bergab und dann über die sanften Wellen des Spalter Hügellands geht es über Felder, Wälder und an weiteren Hopfengärten vorbei ins Dörfchen Unterbreitenlohe. Ein besonderer Spaß wartet hier am großen Dorfweiher, den man selbst mit einer kleinen Seilfähre überqueren kann. Weiter bergan geht es nach Oberbreitenlohe und von da nach Mühlstetten.

Jüdische Vergangenheit am Etappenende

Dann folgt man der Schwäbischen Rezat. Der Name Rezat kommt wie auch der Flussname Rednitz vom keltischen „Radantia“, was Fluss bedeutet. Das ist kein Zufall – bei Grabungen entdeckte man hier die Überreste einer keltischen Siedlung. Heute verweist in der Nähe des Wanderwegs und der Unterführung eine Holzfigur auf die Kelten. Beeindruckend ist nahe der ehemaligen Keltensiedlung eine prägnante, schluchtartige Engstelle der Rezat und die Sandsteinformation „Lorelei”, ein großer Felsvorsprung mit einem weißen Stein, bei dem man mit etwas Fantasie ein Gesicht erkennen kann. Den besten Ausblick markiert ein Stein mit Auge. Sein Ende findet „Der Seenländer“ im Georgensgmünder Ortsteil Petersgmünd.

Georgensgmünd selbst ist auch einen Besuch wert: Jahrhundertelang war der Ort Heimat einer Landjudengemeinde. An diese Vergangenheit erinnern die ehemalige Synagoge aus dem 18. Jahrhundert, in der heute das Jüdische Museum untergebracht ist, und der Judenfriedhof aus dem 16. Jahrhundert.

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Wandern bei Spalt