Spannende Ausflüge in die Antike: Durch das Fränkische Seenland verlief vor 2000 Jahren der Limes – heute entdeckt man das römische Erbe mit dem Fahrrad.
Judith Hill
Datum: 25.03.26
Zeit: 20:00 Uhr
33. Rother Bluestage

Ihre Karriere begann die Tochter einer Japanerin und eines Amerikaners als Backgroundsängerin von Michael Jackson und Prince. Judith Hill, die Frau mit der umwerfenden Stimme und Ausstrahlung, präsentiert psychedelischen Soul und Funk der Spitzenklasse. Seit Kurzem auch mit ausdrucksstarker Gitarre.
Die Grammy-prämierte Sängerin, Songwriterin und Multiinstrumentalistin Judith Hill hatte lange an ihrer Vergangenheit zu knabbern. Am Verlust ihres Kollegen und Partners Prince, an den bösen Gerüchten, die über sie erzählt wurden, an dem Begriff der „Black Widow“ – der schwarzen Witwe, wie sie genannt wurde. Fast hätte das Trauma ihre Karriere zerstört, die auch einen Grammy für den oscarprämierten Dokumentarfilm „20 Feet from Stardom“ beinhaltet. Mit ihrem „Letters from a Black Widow“ präsentiert sie zuammen mit ihrer Mutter am Keyboard und der restlichen Band [guit, b, dr] ihre fesselnde Geschichte – ihren Weg von privatem Schmerz bis hin zu gemeinschaftlicher Transzendenz. Sucht man nach Künstlerinnen, auf die der Begriff Female Empowerment zu hundert Prozent zutrifft, kommt man an Judith nicht vorbei. „Jahrelang war die Schwarze Witwe eine so dunkle Präsenz in meinem Leben, um überhaupt darüber zu sprechen“, sagt Hill. Doch ein Jahr nach Beginn der Pandemie hatte sie Zeit und Raum für eine bedeutsame Auseinandersetzung. Die erzwungene Pause ermöglichte es ihr, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. „Ich stellte fest, dass ich den Mut und die Kraft hatte, mich all dem zu stellen.“
War Hills vorheriges Album „Baby, I’m Hollywood“ die wilde Coming-of-Age-Geschichte eines Mischlingskindes im kalifornischen Bohème-Stil, so ist „Letters from a Black Widow“ ein gewaltiger Schlachtruf – ein albumlanges Soul-/Funk-/Gospel-Passionsspiel, spektakulär geschrieben, arrangiert und aufgeführt. Ihren vollsten Ausdruck finden die Emotionen im Titelsong „Black Widow“, in dem Hill der bösartigen Figur gegenübertritt, die sie jahrelang verfolgt hat. Die Geschichten von Entdeckung, Widerstand und Erlösung teilen alle dieselbe unerschütterliche Soul- und Funk-Grundlage, die Hill schon fast ihr ganzes Leben lang genießt. Die glühenden Gitarrensoli sind umso beeindruckender, da die Gitarre ein weiteres Instrument ist, das die unglaublich talentierte Musikerin erst kürzlich beim Songwriting „einfach so entdeckt“ hat. Alle Songs leben von den fantasievollen, oft überraschenden Räumen, die die ausgebildete Komponistin mit ihren herausragenden Arrangement-Fähigkeiten gestaltet. Höchste Zeit, dass die Künstlerin, die im vergangenen Jahr in Wendelstein für Furore sorgte, mit ihrem treibenden, energiegeladenen Sound nun auch das Rother Festival beehrt.
Eintrittspreise
Regulär: 39,- €
Ermäßigt: 30,- €
Schüler: 30,- €
VVK € 37,20
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